«Nonverbales Dasein besänftigt das Gefühlszentrum im Gehirn.»

Interview mit dem Hirnforscher Alexander Jatzko.*

Hirnforscher Alexander Jatzko spricht vom Denken und Fühlen, vom Grosshirn und vom Mandelkern. Und er spricht immer wieder von Verknüpfungen. Traumatisierte Menschen verknüpfen das Denken und Fühlen im Gehirn nicht mehr richtig. Die Gefühlszentren wie der Mandelkern werden übermächtig, die Schreckensbilder des Erlebten kehren immer wieder. Doch dem Trauma kann schon in der Akutbetreuung entgegengewirkt werden.

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Diese Bilder, die immer wiederkehren

Hirnforscher Alexander Jatzko weiss, was da im Kopf vorgeht.

Was können traumatische Erlebnisse im menschlichen Hirn auslösen? Der Arzt Alexander Jatzko forscht seit Jahren zum Thema und hat Antworten. An der Carelink-Freiwilligentagung hat er sie den Teilnehmenden präsentiert. Seine Erkenntnisse können Folgen haben für die Betreuung Betroffener.

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Dem Burnout aktiv und bewusst vorbeugen – auch in der Führung

Erfolg ist etwas anderes, als viele meinen.

Und plötzlich ging nichts mehr: Burnout! Der Begriff ist in aller Munde und häufig mit falschen Vorstellungen und Interpretationen belegt – ebenso wie der Begriff des Erfolgs. Daran und an einer wirksamen Burnout-Prophylaxe gilt es zu arbeiten. Führungskräfte spielen dabei eine wichtige Rolle.

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«Psychische Erkrankungen werden immer noch nicht ernst genommen.»

Interview mit Ursula Zybach, Public Health Schweiz.

Gesundheit ist nicht nur ein persönliches Anliegen. Gesundheit hat auch eine gesellschaftliche Ebene. Public Health Schweiz vernetzt Organisationen, die sich für die Gesundheit der Bevölkerung in der Schweiz engagieren. Ein Manifest plädiert nun für einen bewussteren Einbezug der psychischen Dimension: Stets geht es um Körper, Seele und Geist. Carelink unterstützt das Manifest. Ursula Zybach, Geschäftsführende Präsidentin von Public Health Schweiz, beleuchtet dessen Hintergründe.

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Lässt sich Resilienz trainieren?

Militärpsychologe Hubert Annen* über ein Programm der US-Armee.

Resilienz, die psychische Widerstandskraft gegenüber schwierigen Umständen, beschäftigt weiter. Carelink vertieft deshalb das an der Freiwilligentagung 2015 und im Newsletter lancierte Thema. Nach dem Interview mit Ulrike Ehlert – siehe Newsletter-Archiv – schildert jetzt Militärpsychologe Hubert Annen*, wie die US-amerikanische Armee damit umgeht.

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Ich bin resilient – also bin ich stark

Interview mit Prof. Dr. Ulrike Ehlert.

Was ist Resilienz? Einfach Widerstandskraft gegenüber schwierigen Umständen? Wie lässt sie sich feststellen? Wie kultivieren? Prof. Dr. Ulrike Ehlert vom Psychologischen Institut der Universität Zürich hat darüber an der Freiwilligentagung vom 21. Juni gesprochen und gibt im Interview weitere Auskünfte.

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Wenn Opfer von der Polizei befragt werden

… und welche Aufgabe sich für Carelink damit verbindet.

Es sind nicht wenige Einsätze, an denen Carelink Opfer von Straftaten betreut. Franziska Schubiger, stellvertretende Dienstchefin Sexualdelikte / Kindesschutz der Kantonspolizei Zürich, hat an der Freiwilligentagung vom 21. Juni 2014 über die Arbeit und die Zusammenarbeit referiert.

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Auch Helfer brauchen Helfer

Niemand ist «unverwundbar».

Rund jeder zehnte Helfer, der mit Menschen nach traumatischen Ereignissen konfrontiert ist, läuft Gefahr, selber psychisch zu erkranken. Wie kann dieses Risiko reduziert werden?

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«Verbitterung kann zur Störung werden.»

Prof. Dr. Hansjörg Znoj an der Psychologie-Weiterbildung von Carelink.

Jeder Mensch erlebt Kränkungen. Mag sein, dass gerade darum die Verbitterung, die daraus erwachsen kann, noch wenig untersucht ist. Prof. Dr. Hansjörg Znoj, Ausserordentlicher Professor an der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Bern, hat dazu geforscht: «Verbitterung kann zur Störung werden.» An der Carelink-Weiterbildung für Psychologinnen und Psychologen hat er auch darüber gesprochen, wie eine Verbitterungsstörung behandelt werden kann.

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Gefühle können ansteckend sein

Und doch braucht Betreuung Empathie.

Emotionen gehören zur Betreuung. Emotionale Beteiligung hilft, mit der betroffenen Person in Verbindung zu treten. Doch Gefühle können in der Betreuung auch zum Problem werden. An der Freiwilligentagung von Carelink haben die Teilnehmenden von Prof. Dr. Gernot Brauchle* Hilfsmittel für den Umgang mit eigenen Gefühlen erhalten.

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