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Care muss Links zwischen Generationen schaffen

Caregivers und Notfallpsychologen haben sich an der Freiwilligentagung damit befasst.

Alle zwei Jahre haben sie ihren fixen Carelink-Tag: Die Caregivers sowie die Notfallpsychologinnen und -psychologen treffen sich zur Freiwilligentagung. Ende Juni kamen sie am Carelink-Hauptsitz in Glattbrugg zusammen. Das diesjährige Thema: Care muss zwischen Jung und Alt verlinken. Eine Person, die gerade Einschneidendes erlebt hat, sollte ihrem Alter entsprechend betreut werden.

Sie kamen in Scharen – trotz hochsommerlichen Temperaturen. Das Thema und die beiden Hauptreferierenden versprachen eindeutigen Know-how-Gewinn. Rund 100 Freiwillige haben sich mit der Generationenfrage auseinander gesetzt – mit der spezifischen Generationenfrage, die sich beim Betreuen von Menschen unterschiedlichen Alters stellt.

«Umgang mit älteren Menschen in der Krise» – das war das Thema des brillanten Vortrags von Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse. Er leitet das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg. An der Freiwilligentagung schöpfte er – frei und ohne Manuskript – während neunzig Minuten aus der ganzen Breite und Tiefe seines Wissens. Eine unwiederbringlich einmalige Akkumulation und Kulmination von Wissen, Erfahrung, Ethik und Herz. Menschlichkeit, so Andreas Kruse, sei nicht verhandelbar. Die professionelle Betreuung durch die Carelink-Fachleute, liesse sich da anfügen, ist es auch nicht.

Carelink hat mit dem gefragten und vielbeschäftigten Psychologen und Gerontologen nach der Freiwilligentagung ein schriftliches Interview geführt. Lesen Sie es hier.

Die Freiwilligentagung verjüngte sich dann thematisch zusehends, wie Petra Strickner, die Leiterin des Freiwilligenteams, in ihrer Moderation humorvoll feststellte. Als nächste Referentin kündigte sie Dr. Miriam Engelhardt an, die in Soziologie promoviert und unter anderem in der Jugendforschung gearbeitet hat. Heute befasst sich Miriam Engelhardt als Referentin und Kursleiterin etwa mit Generationenkompetenz.

Wie ticken die Babyboomerinnen und Babyboomer, also die zwischen 1945 und 1965 Geborenen? Was charakterisiert die nachfolgenden Generationen X, Y und Z? Miriam Engelhardt zeigte das an der Freiwilligentagung lebhaft und eindrücklich auf. Und wie reagieren nun Vertreterinnen und Vertreter dieser Generationen je auf ein einschneidendes Erlebnis? Wie wirken sich die altersbedingten Haltungen und die folglich unterschiedlichen Denk- und Handlungsweisen auf die Akutbetreuung aus? Carelink stellt sich diesen Fragen und bindet die Schlussfolgerungen in die Aus- und Weiterbildung für das Freiwilligenteam ein. Das Verständnis für alters- oder generationenbedingte Unterschiede und für den erforderlichen Link ist jedenfalls geweckt.

Die Soziologin Miriam Engelhardt hat für die Carenews die wichtigsten Punkte ihres Referats zusammengefasst. Lesen Sie ihren Artikel hier.

Referent Andreas Kruse: Die Teilnehmenden hingen neunzig Minuten an seinen Lippen.

Wie ist mit älteren Menschen in der Krise umzugehen? Referent Andreas Kruse hatte beeindruckende Antworten.

Was charakterisiert die einzelnen Generationen: Referentin Miriam Engelhardt gab ihr Wissen weiter.

Referentin Miriam Engelhardt (links): Der Dank von Petra Strickner war ihr gewiss.

Wie hat sich Carelink 2018 entwickelt? Geschäftsleiter Walter Kälin berichtete und fasste zusammen.

Was ist organisatorisch neu bei Carelink? Danilo Segreto, Leiter Einsatzmanagement, zeigte es auf.

Carelink jetzt auch auf LinkedIn

Zusätzlicher Kanal für neuste Informationen.

Die Stiftung Carelink ist neu auf dem Netzwerk LinkedIn präsent. Kunden und Freiwillige erhalten damit einen weiteren Zugang zu Informationen.

Wer im Suchfeld auf LinkedIn „Stiftung Carelink“ eingibt, kommt direkt zum Profil. Und wer nun den neusten Newsletter über diesen Kanal lesen will, gelangt mit einem einzigen Klick zum Ziel. Gefallen einer oder mehrere Beiträge oder spricht deren Inhalt besonders an, dann drückt er oder sie am besten gleich den Like-Button – oder wird kurzerhand zum Follower.

„Kommunikation braucht heute mehrere Kanäle“, sagt Dominique Rüfenacht, die für Carelink die Kunden und die Kommunikation betreut. „Mit unserem LinkedIn-Profil können wir auch Menschen erreichen, mit denen wir sonst nicht in Kontakt treten könnten.“ Das heisst mit anderen Worten: Wer über LinkedIn eine Nachricht an Carelink absetzt, kann auch sicher sein, so umgehend wie möglich eine qualifizierte, von Menschenhand geschriebene Antwort zu erhalten. „Es ist immer der Mensch, der für uns zählt“, so Dominique Rüfenacht. „Und wenn wir uns dazu die digitale Technik zunutze machen können, dann tun wir das.“

Zum LinkedIn-Profil von Carelink.

Digitalisierung, die dem Menschen direkt hilft

Carelink arbeitet mit neuer Alarmierungs- und Krisenmanagementlösung.

Kein Ereignis wie das andere, kein Kunde wie der andere. Jeder Einsatz erfordert deshalb ein anders zusammengestelltes Careteam. Carelink kann das – dank neusten digitalen Mitteln: Das Einsatzmanagement nutzt jetzt FACT24. Was der Kunde dazu wissen muss: im Interview.

Herr Segreto, Sie leiten das Einsatzmanagement von Carelink. Sie haben die Software von FACT24 bis ins Detail geprüft. Was kann sie, und was macht sie speziell?

Danilo Segreto: Mit FACT24 können wir ein Einsatzteam exakt so zusammenstellen, wie es ein betroffener Kunde wünscht und braucht. Er erhält genau die inhaltlichen Kompetenzen, die in seinem Fall nötig sind. Dass wir unser Know-how spezifisch und schnell für ihn abrufen können, schafft ihm und uns einen qualitativen und zeitlichen Vorteil.

Das setzt allerdings voraus, dass diese Alarmierungs- und Krisenmanagementlösung zuvor mit entsprechenden Daten gefüttert worden ist.

Danilo Segreto: Wir haben in der Tat grosse Vorarbeit geleistet und in einem ersten Schritt sehr detaillierte Kriterien entwickelt: Welche Care-Fachpersonen sind zum Beispiel auch medizinisch geschult? Welche haben Erfahrung im Betreuen von Kindern oder im Umgang mit Angehörigen verschiedener Kulturkreise und Religionen? In einem zweiten Schritt haben wir die Profile unserer Freiwilligen gemäss diesen Detailkriterien weiter verfeinert und geschärft – natürlich in voller Transparenz gegenüber jeder einzelnen Fachperson unseres Freiwilligenteams.

Eine weitere Voraussetzung ist sicher, dass sich diese Fachpersonen stetig weiterbilden.

Danilo Segreto: Absolut! Doch darüber mache ich mir keine Sorgen! Unsere rund 350 Freiwilligen sind sehr gut ausgebildet, und alle bilden sich regelmässig in Praxis und Theorie weiter. Sie tragen die Kurse, Trainings und Übungen, an denen sie teilgenommen haben, auch sehr diszipliniert in ihre Profile in unserer internen Datenbank ein. Dafür gebührt ihnen ein grosses Dankeschön!

Dank dieser Digitalisierung erhalten betroffene Menschen noch gezieltere und somit noch wirkungsvollere Unterstützung. Und was ändert sich am Vorgehen der Kunden?

Danilo Segreto: Gar nichts! Braucht einer unserer Kunden Unterstützung, alarmiert er uns wie gewohnt. Wir nehmen dann sofort Kontakt mit ihm auf.

Auch die bisherige geografische Aufteilung der Schweiz in 21 Regionen behalten wir bei. Das Tessin etwa ist in zwei Regionen aufgeteilt, der Grossraum Zürich in fünf. Innerhalb der regionalen Triage nimmt die Software von FACT24 dann die passgenaue inhaltliche Triage vor.

Unsere Kunden können also wie bisher davon ausgehen, dass unsere Careteams keine lange Anfahrt zurückzulegen haben. Und neu dürfen sie ein inhaltlich massgeschneidertes Einsatzteam erwarten.

Lesen Sie mehr zur neuen Alarmierungs- und Krisenmanagementlösung von Carelink im Jahresbericht 2018.

Akutbetreuung: Wie profitieren Unternehmen davon?

Der Jahresbericht 2018 gibt Antworten.

Wie gehen die Fachleute von Carelink vor, wenn sie Betroffene betreuen? Welches ist der Nutzen, den ein Unternehmen aus dieser Akutbetreuung ziehen kann? Der Jahresbericht 2018 von Carelink gibt Antworten

Frisch ab Druckmaschine: Der Jahresbericht 2018 von Carelink gelangt in diesen Tagen zu allen Kunden. Und diese werden zweimal hinsehen: Carelink hat sich ein neues Corporate Design und eine neue Bildsprache gegeben – der Jahresbericht macht damit den Auftakt. Auch die Website kommt optisch und inhaltlich frisch daher. Die weiteren Carelink-Publikationen werden das neue Design nach und nach übernehmen.

Der Jahresbericht 2018 von Carelink ist ein Hingucker – allerdings ohne textlich oder bildlich zu dramatisieren. Unaufgeregt und fachlich präzis, zugleich aber lebhaft und einfühlsam stellt Carelink die Menschen ins Zentrum: 2018 hat Carelink so viele Einsätze wie noch nie geleistet. „Wir werden häufiger beigezogen“, konstatiert Geschäftsleiter Walter Kälin und verweist auf die Konsequenz: „Wir geben der Akutbetreuung personell mehr Gewicht.“

Und wie sieht diese Akutbetreuung konkret aus? Wie läuft sie ab? Und wie profitieren Betroffene und Unternehmen davon? Der Jahresbericht 2018 gibt Antworten, die über den Tag hinaus gültig sind. Er dokumentiert auch die Fortsetzung der Carelink-Erfolgsgeschichte. Walter Kälin: „Kontinuität heisst für uns Fortschritt und Weiterentwicklung – alles stets zu Gunsten der Kunden.“

Hier gelangen Sie direkt zum digitalen Jahresbericht.

Hier lesen Sie, welche Überlegungen im neuen Design von Carelink stecken.

Im Team noch kreativer

So ist das neue Corporate Design von Carelink entstanden.

Der neue Auftritt von Carelink trägt die Handschrift von Sonja Rychener. Als Art Director in der Agentur furrerhugi. hat sie das Logo aufgefrischt, die neue Bildsprache entwickelt und das neue Corporate Design kreiert. Selber hochkreativ, weiss sie um die Kraft des Teams.

Frau Rychener, wie sind Sie an die anspruchsvolle Aufgabe des Re-Designs herangegangen?

Sonja Rychener: Ich arbeite Teilzeit und bin zweifache Mutter. An meinen Agenturtagen bin ich meist schon um halb sieben im Büro. Da kann ich mich voll und ganz in meine Arbeit vertiefen, während ich die Kinder gut aufgehoben weiss.

Als Erstes habe ich mich dem Carelink-Logo gewidmet: Ich habe es gemäss Auftrag nicht neu geschaffen, sondern das bisherige weiterentwickelt. Das Rot ist jetzt etwas wärmer, das Grau als Sekundärfarbe auch. „Care“ erscheint nach wie vor in Grossbuchstaben, „link“ hingegen ist kleingeschrieben. So wird „Care“ stärker betont. Die einzelnen Buchstaben sind etwas runder.

Zur Bildsprache: Nicht ganz einfach, eine Bildwelt zu entwickeln für eine Organisation, die sich Menschen widmet, diese aber nicht zeigen kann und nicht zeigen darf!

Sonja Rychener: Wie rückt das Bild näher an den Mensch, näher an das Einzelschicksal, ohne dieses konkret werden zu lassen – diese Frage ist in der Tat nicht einfach zu beantworten. Das Carelink-Team und ich, wir haben uns darüber unterhalten, und so bin ich auf zwei Ideen gekommen: Zum einen sind es Nahaufnahmen von Gesichtern und Augen, die viel gesehen haben. Damit meine ich nicht ausschliesslich die Augen von Menschen, die Einschneidendes erlebt haben. Ich denke auch an die Carelink-Fachpersonen, die bei ihren Einsätzen viel Schweres sehen. Das zweite Bildkonzept, das ich erarbeitet habe, zeigt Menschen, viele Menschen, aus der Vogelperspektive: Jedes Schicksal ist ein Schicksal unter vielen.

Wie kommt es, dass Sie, etwa im Jahresbericht 2018, die beiden Bildwelten kombinieren?

Sonja Rychener: Diese Idee hatte das Carelink-Team, als ich meine Vorschläge präsentierte! Wieder einmal ein Beweis, dass Teamwork die Kreativität weiter anregt.

Stichwort Kreativität: Ich konnte sie fliessen lassen, Carelink hat mir sehr viel Freiraum gewährt. Sehr anregend war das Teamwork mit meinem Agenturkollegen Patrick Blaser, der im digitalen Bereich topfit ist, mit Patrick Rohr, der die Menschenporträts fotografiert hat, und mit Dominique Rüfenacht, die bei Carelink die Kommunikation und die Kundenbeziehungen verantwortet.

Da scheinen sich die passenden Leute gegenseitig ergänzt und beflügelt zu haben! Das zeigt sich auch auf der grafisch und inhaltlich neu gestalteten Website! – Danke für das Gespräch, Frau Rychener, und bleiben Sie kreativ!

Hier gelangen Sie direkt zum digitalen Jahresbericht.

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Qualitätssicherung und Entwicklung lohnen sich

Kunden und Freiwillige profitieren stets noch stärker.

Carelink sagt von sich selber, schweizweit einzigartiges Know-how aufgebaut zu haben. Doch woher kommt diese Aussage? Und wie bleibt sie über Jahre gültig? «Wir pflegen unseren hohen Standard bewusst und intensiv, und wir heben ihn kontinuierlich weiter an», sagt Petra Strickner, Leiterin Freiwilligenteam & Notfallpsychologie. Der Satz ist schnell gesagt – und steht doch auf solider, konkreter Grundlage.

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Wenn nach einem Ereignis alle eine Auskunft brauchen

Carelink hat in Glattbrugg ein Callcenter eingerichtet.

Carelink kann jederzeit eine Hotline hochfahren, um Betroffene auch telefonisch zu betreuen. Die Hotline mit bis zu 30 Anschlüssen wird jetzt auch zur Infoline. Die Telefonzentrale, bisher geografisch ausgelagert, befindet sich neu in Glattbrugg gleich neben den Carelink-Büros.

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Der «Link» ist genauso wichtig wie «Care»

Kurzinterview mit dem neuen Carelink-Geschäftsleiter Walter Kälin.

Walter Kälin leitet jetzt die Geschäfte von Carelink. In der Vernetzung, im «Link», sieht er die Basis für «Care»: Erst der Link mache es möglich, Betroffene professionell zu betreuen. Carelink klinkt sich ein, wenn nötig, pflegt den Kontakt mit den Kunden und tauscht sich mit anderen Organisationen aus.

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Gemeinsames System hilft den Überblick wahren

Wenn das Bewältigen einer Krise komplex wird.

Wer macht jetzt genau was? Übersicht und Transparenz zu wahren, fordert beim Bewältigen grösserer Ereignisse extrem heraus. Doch dafür gibt es jetzt digitale Unterstützung. Allianz Global Assistance, Medicall, die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega und Carelink haben gemeinsam mit dem Schweizer IT-Dienstleister Up-Great eine Sharepoint-Plattform für Krisenfälle entwickelt. Das Crisis Information Management System, kurz: CIMS, vereint die Informationen der verschiedenen Partner, die es für das Bewältigen einer Krise braucht.

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Nur in der Theorie funktioniert alles

Warum ein Unternehmen den Notfall üben sollte.

Welchen Wert generiert ein Unternehmen, wenn es mit Carelink den Notfall übt? Es kann eigene Strukturen bereinigen und Schnittstellen auf die Probe stellen, die sich in keinem noch so ausgefeilten Handbuch regeln lassen. Übungen verhelfen zu kontinuierlicher Verbesserung.

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