Der neue Guide für psychosoziale Akutbetreuung, Ereignisnachsorge und Notfallpsychologie

Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum ist im Mai 2026 in Zusammenarbeit mit dem Hogrefe Verlag ein praxisnaher Guide für Notfallpsychologie und Carearbeit erschienen. Das handliche Format als Fächer macht ihn zum griffbereiten Begleiter in der Einsatztasche.

Der neue Guide ist ein Meilenstein für die Praxis. Entwickelt wurde er von den Carelink-Mitarbeiterinnen Dr. Mareike Augsburger und Janine Köhli. Trotz voller Terminkalender konnten sie einen Teil ihrer Arbeitszeit nutzen, um ihr umfassendes Wissen und ihre langjährige Erfahrung in die Erarbeitung des Fächers einzubringen. Mit viel Herzblut und hoher fachlicher Sorgfalt haben sie mit Unterstützung von Carelink ein praxisnahes Werkzeug geschaffen, das Fachpersonen in belastenden Einsatzsituationen konkret unterstützt. Der Anspruch: wissenschaftlich fundiert, im Feld sofort nutzbar und in allen Einsatzphasen orientierend.

Was der Guide bietet:

  • Vollständiger Phasenbogen: Von der Erststabilisierung über laufende Betreuung, Triagierung und Angehörigenarbeit bis zur strukturierten Ereignisnachsorge deckt der Fächer den gesamten Einsatzzyklus ab.
  • Klare Struktur, schneller Zugriff: Farbcodierte Register und prägnante Checklisten erleichtern die Orientierung unter Zeitdruck und in dynamischen Lagen.
  • Evidenzbasierte Interventionen: Kurzformate zu Psychoedukation, Akutstabilisierung, Coping-Förderung, Umgang mit akuter Trauer, Schuld- und Schamthemen sowie spezifischen Risikokonstellationen.
  • Team- und Selbstfürsorge: Hinweise zu Einsatzhygiene, Peer-Support, Debriefing-Varianten, Supervision und Grenzen der eigenen Zuständigkeit.
  • Kultur- und kontextsensibel: Kompakte Orientierung zu Diversität, Sprache, und traumasensibler Kommunikation.

Der Guide eignet sich für alle, die in Akut- und Nachsorgesituationen rasch, sicher und verbindlich handeln müssen. Zu den wichtigsten Zielgruppen gehören:

  • Einsatzkräfte in der psychosozialen Akuthilfe und Notfallpsychologie
  • Care- und HR-Verantwortliche in Unternehmen
  • Peers, Führungsverantwortliche und Sicherheitsbeauftragte
  • Fachpersonen in Rettungsdiensten, Kliniken, Seelsorge und Behörden

Mehrwert im Einsatz – und darüber hinaus

Der Fächer ist mehr als eine Sammlung von Tipps: Er verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit der jahrelangen Feldkompetenz von Carelink. Damit wird er zum Referenzrahmen für Teams – hilfreich in der Einsatzvorbereitung, als Gedächtnisstütze vor Ort und als Strukturgeber in der Nachsorge. Die klare, praxisnahe Sprache eignet sich auch für Schulungen, Übungen und interne Standards. Um eine breite Einsatzmöglichkeit im DACH-Raum zu ermöglichen, wurden Fachpersonen aus Deutschland und Österreich einbezogen.

Carelink wird den Guide in Weiterbildungen und Übungen einbetten und fortlaufend mit aktuellen Erkenntnissen spiegeln. So bleibt das vermittelte Wissen nah an der Praxis – und Menschen in Ausnahmesituationen erhalten die Unterstützung, die sie brauchen.

Mareike Augsburger und Janine Köhli: Guide für die psychosoziale Akutbetreuung, Ereignisnachsorge und Notfallpsychologie.
Verlag Hogrefe, 2026.

Der Guide kann beim Verlag Hogrefe bestellt werden oder ab einer Bestellmenge von 10 Stück zu einem Vorzugspreis bei info@carelink.ch.

«Am Ende geht es immer darum, für jemanden da zu sein.»

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums haben wir mit Notfallpsychologin Barbara Fehlbaum über alte und neue Konzepte sowie über die Entwicklung von Carelink gesprochen.

Als Barbara in den frühen 2000er-Jahren zur Notfallpsychologie fand, gab es in der Schweiz auf diesem Gebiet noch kaum Strukturen, keine etablierten Ausbildungen und nur wenige Fachpersonen.
Ihr Weg dorthin war nicht geradlinig. Sie studierte unter anderem Ethnologie und Psychologie und beschäftigte sich intensiv mit der Frage, wie Menschen auf aussergewöhnliche Ereignisse reagieren. Besonders prägend war ihre Arbeit im Kontext von Erdbeben. Dabei wurde ihr klar, dass viele bestehende Konzepte der Notfallpsychologie zu kurz griffen, wenn es um die Bewältigung von Ereignissen grossen Ausmasses ging.

Der Kontakt zu den Carelink-Gründern Franz Bucher und Richard Frei führte sie im Jahr 2001 in ein Feld, das sich gerade erst entwickelte. „Unsere Arbeit war pionierhaft“, erinnert sie sich. „Es gab kaum etwas, worauf wir zurückgreifen konnten. Wir mussten vieles selbst aufbauen.“

Aufbauarbeit mit Wirkung

Schon bald übernahm Barbara Verantwortung, unter anderem für die Ausbildung und Rekrutierung des Careteams. Die Nachfrage war gross, die Kurse waren schnell ausgebucht. Parallel dazu war sie selbst regelmässig im Einsatz, sowohl in der Schweiz als auch im Ausland.
In dieser Anfangszeit sei es nicht nur darum gegangen, Betroffene zu begleiten, sondern auch darum, ein gemeinsames Verständnis der Arbeit zu entwickeln. Welche Interventionen helfen wirklich? Was brauchen Menschen unmittelbar nach einem belastenden Ereignis?
Barbara erinnert sich an frühe Ansätze, bei denen den Betroffenen mögliche Reaktionen auf traumatische Ereignisse detailliert aufgelistet wurden. „Das hat bei einigen eher zusätzliche Verunsicherung ausgelöst“, sagt sie rückblickend. Der Fokus verlagerte sich später zunehmend darauf, Menschen zu stabilisieren und ihnen Orientierung zu geben.

Was im Einsatz wirklich zählt

Über die Jahre hat Barbara zahlreiche Einsätze erlebt – von Ereignissen in der Schweiz bis hin zu internationalen Situationen, in denen sie selbst an ihre Grenzen kam. In solchen Momenten sind aus ihrer Sicht drei Dinge entscheidend: Präsenz, Ruhe, Überblick.
„Es geht darum, da zu sein, zuzuhören und gemeinsam mit den Betroffenen die nächsten Schritte zu ordnen.“
Besonders herausfordernd seien Situationen, in denen Unsicherheit und Angst dominieren, wenn Informationen fehlen oder eine Bedrohungslage unklar ist. Hier zeige sich, wie wichtig es ist, nicht nur zu begleiten, sondern auch Struktur und Orientierung zu geben.

Eine Kultur, die trägt

Neben der fachlichen Entwicklung von Carelink in den letzten 25 Jahren hebt Barbara vor allem die gute Zusammenarbeit hervor. Der starke Zusammenhalt im Team, die Bereitschaft, füreinander einzustehen, und das gemeinsame Ziel hätten die Arbeit über all die Jahre geprägt. „Wir haben Tag und Nacht immer an einem Strick gezogen.“
Gleichzeitig beschreibt sie Carelink als Organisation, die sich immer wieder weiterentwickelt hat: weg von standardisierten Ansätzen hin zu individuell zugeschnittenen Lösungen für Betroffene und Auftraggebende.

Ein Blick nach vorne

Was als pionierhafte Initiative begann, ist heute ein etablierter Bestandteil der Notfallversorgung. Und doch bleibt der Kern der Arbeit von Carelink unverändert: Menschen in Ausnahmesituationen begleiten – individuell, respektvoll und mit klarem Blick für das Wesentliche.

Oder wie Barbara es ausdrückt:
„Am Ende geht es immer darum, für jemanden da zu sein.“

Barbara Fehlbaum
Barbara Fehlbaum beschäftigte sich nach ihrem Studium der Ethnologie und Psychologie zunächst mit den Folgen von Erdbebenkatastrophen. Dabei kam sie erstmals mit Carelink in Kontakt. Sie war über 15 Jahre lang als Leiterin unseres Careteams und als Notfallpsychologin tätig. Heute ist sie Co-Leiterin des Care Teams Nidwalden/Engelberg und unterstützt im Animal Health Center als Tierpsychologin Tiere sowie ihre Halterinnen und Halter.

Einfach mal zuhören

Wer wirklich zuhört, schenkt dem anderen etwas Kostbares: das Gefühl, gesehen und verstanden zu werden. Das aktive Zuhören stand im Zentrum unseres ersten kostenlosen Online-Kurses.

Im Jubiläumsjahr 2026 bietet Carelink regelmässige Impulsschulungen an: kurze, praxisnahe Online-Kurse zu Themen rund um Care und Kommunikation. Das Format ist bewusst niederschwellig gehalten: kostenlos, kompakt und für eine breite Zielgruppe zugänglich.

Den Auftakt machte das Modul «Einfach mal zuhören», das Notfallpsychologin Christine Berger aufgearbeitet und zweimal durchgeführt hat. Im Mittelpunkt stand die Frage, was es braucht, um in einem Gespräch wirklich präsent zu sein. Stephen R. Covey bringt es auf den Punkt: «Das grösste Kommunikationsproblem besteht darin, dass wir nicht zuhören, um zu verstehen. Wir hören zu, um zu antworten.»

Echtes Interesse und Offenheit

Hilfreiche Kommunikation besteht nicht nur aus Worten. Eine zugewandte Körperhaltung, Blickkontakt und eine ruhige Stimmlage sind ebenso entscheidend wie das Gesprochene selbst. Das aktive Zuhören setzt dabei eine innere Grundhaltung voraus: echtes Interesse und Offenheit.

Christine Berger stellte hierfür drei konkrete Werkzeuge vor:

  • Paraphrasieren: Das Gesagte wird in eigenen Worten wiederholt.
  • Verbalisieren: Die gefühlsmässige Aussage wird mit eigenen Worten wiederholt.
  • Interesse zeigen: nachfragen, klären, weiterführen, zusammenfassen.

Unser Impuls an Sie: Wenden Sie im nächsten Gespräch bewusst eine der drei Techniken an und beobachten Sie, was sich verändert.
Die Rückmeldungen zum ersten Online-Kurs waren positiv: «War sehr gut und verständlich. Eine sehr lohnende Stunde!» Und: «Danke für das Angebot. Ist ein gutes Format über den Mittag.»

Drei weitere Impulsschulungen folgen im Laufe des Jahres. Wer dabei sein möchte, kann sich gerne online anmelden:
Kostenlose Online-Kurse – jetzt anmelden

 

Neue Teammitglieder: Willkommen an Bord!

Notfallpsychologin Marina Koch und unsere allererste Praktikantin Elena Schwendener verstärken seit September 2025 das Kernteam von Carelink.

Notfallpsychologin Marina Koch (lic. phil.) ist seit 2017 als Notfallpsychologin für uns tätig und gibt seit 2022 Kurse. Mit einer Festanstellung übernimmt sie nun Aus- und Weiterbildungen vor allem in der Region Bern.
Neben ihrer Tätigkeit bei Carelink hat Marina Koch eine Praxis für Psychologische Beratung und Paartherapie und geniesst die Zeit mit ihrer Familie. Vor 2020 hat sie für die Schuldirektion des Kantons Freiburg mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen gearbeitet und war für die notfallpsychologische Unterstützung für Schulen im Krisenfall verantwortlich. Zudem hat sie grosse Erfahrung mit Akutsituationen im Unternehmenskontext. Ihre bisherigen Rollen als Care-Profi, Fachleiterin und Supervisorin geben ihr das nötige Rüstzeug für Schulungen zum Umgang mit akut belasteten Personen.

 

Elena Schwendener ist ebenfalls im September 2025 zu Carelink gestossen – als erste Praktikantin überhaupt. Im Rahmen ihres Masterstudiums in Angewandter Psychologie an der ZHAW absolviert sie ein sechsmonatiges Praktikum bei uns. Daneben arbeitet sie als Dipl. Pflegefachfrau HF auf einer Therapiestation für Kinder und Jugendliche des Kantonspitals Winterthur.

Zu ihren Aufgaben bei Carelink zählen unterstützende Tätigkeiten in den Bereichen Forschung & Entwicklung sowie Aus- und Weiterbildung. Darüber hinaus verstärkt sie das Team flexibel und nutzt dabei ihre Kenntnisse aus Studium und Praxis.

 

Carelink-Fachtagung 2025 zur Positiven Psychologie – das Programm

Wir freuen uns sehr, Sie am 30. Oktober 2025 zu unserer Fachtagung zu begrüssen. Mit zwei Referaten und einem moderierten Gespräch widmen wir uns der Frage, wie wir – auch dank der Positiven Psychologie – mit Ungewissheit und Krisen umgehen und bestenfalls daran wachsen können.

Dr. Daniela Blickhan ist ausgewiesene Expertin für Positive Psychologie. Die promovierte Psychologin leitet seit 1991 das Inntal Institut, das Aus- und Weiterbildungen in angewandter Psychologie anbietet, und hat seit 2013 den Vorsitz des deutschsprachigen Dachverbands für Positive Psychologie inne. In ihrem Referat «Das psychische Immunsystem stärken: Impulse der Positiven Psychologie für einen resilienten Umgang mit Krisen und Veränderungen» zeigt sie auf, wie positive Emotionen unser psychisches Immunsystem stärken und langfristig Leistungsfähigkeit, Widerstandskraft und psychische Gesundheit fördern können. Lesen sie unser Gespräch mit Dr. Daniela Blickhan im Jahresbericht 2023.

Forscher und Dozent Dr. Andreas Krafft, der an verschiedenen Universitäten und Instituten tätig ist, leitet das internationale Forschungsnetzwerk des Hoffnungsbarometers. Um Hoffnung geht es auch in seinem Referat mit dem Titel «Unsere Hoffnungen, unsere Ängste, unsere Zukunft». Andreas Krafft geht der Frage nach, welche Auswirkungen die aktuellen Erfahrungen einer krisengeschüttelten Welt auf unsere psychische Gesundheit hat und was unsere Hoffnung am Leben hält. Er sagt: «Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir haben ein gemeinsames Interesse daran, eine solide und nachhaltige Zukunft für alle zu gestalten.»

Was mit einem passiert mitten in einer Krisensituation, weiss Luzia Tschirky aus eigener Erfahrung. Im Gespräch mit Journalist und Moderator Patrick Rohr erzählt sie, wie sie als ehemalige SRF-Korrespondentin den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine erlebt hat und wie dieser sie verändert hat. Mehr dazu erfahren Sie im Interview mit Luzia Tschirky in unserem Jahresbericht 2024, der demnächst erscheint, sowie in ihrem Buch «Live aus der Ukraine».

Wir freuen uns auf einen inspirierenden Nachmittag und Abend!

Die Fachtagung findet am 30. Oktober 2025 im SIX ConventionPoint in Zürich statt. 14.00 bis 17.30 Uhr mit anschliessendem Flying Dinner. Für Kundinnen und Kunden ist die Teilnahme kostenlos. Weitere Interessierte: CHF 200.-.
Detaillierte Informationen zum Programm und zur Anmeldung folgen.

Sicherheit schaffen in unsicheren Zeiten

Unser Jahresbericht 2024 widmet sich einem Thema, das zurzeit viele Menschen beschäftigt: dem Umgang mit Ungewissheit. Wir haben Expert:innen und Betroffene gefragt, was für sie Sicherheit bedeutet und wie sie selbst mental gesund bleiben.

Schlechte Nachrichten sind zurzeit an der Tagesordnung und alte Gewissheiten scheinen immer mehr ihre Gültigkeit zu verlieren. In unserem Jahresbericht 2024 gehen wir aus unterschiedlichen Perspektiven der Frage nach, wie wir mit dieser Ungewissheit umgehen können. Dabei lassen wir Expert:innen aus Wissenschaft und Medizin, Fachleute «an der Front» und Direktbetroffene zu Wort kommen.

Unter anderem berichtet Luzia Tschirky über ihre frühere Arbeit als SRF-Korrespondentin in der Ukraine, Psychiater und Mediziner Thomas Fuchs spricht über sein Konzept des verkörperten Humanismus als Gegensatz zur Digitalisierung, und HR Business Partner Beatrice Knopf erklärt, wie die LLB Schweiz die psychologische Sicherheit fördert.

Ausserdem geben wir einen Überblick über das Carelink-Einsatzjahr 2024 und schauen zurück auf die erfolgreiche Übergabe der Geschäftsleitung von Walter Kälin an Lukas Hepp.

Der Jahresbericht wird Anfang Mai an alle Kund:innen und Freiwilligen verschickt und auf unserer Webseite aufgeschaltet. Printexemplare können Sie gerne bestellen mit einem Mail an info@carelink.ch.

Wir wünschen jetzt schon eine anregende Lektüre!

Herzlich willkommen im Team!

Seit Februar 2025 verstärkt Alessandra Kälin die Stiftung Carelink im Bereich Kundenbeziehungen, Kommunikation und Marketing.

Alessandra Kälin hat Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich studiert. Ihre berufliche Laufbahn begann auf der Schweizerischen Botschaft in Beijing, China, wo sie die relevanten Behörden der Schweiz über die wirtschaftliche Lage in China informierte, Delegationen begleitete und Reden schrieb.

Anschliessend arbeitete sie bei PwC Malaysia in der Unternehmensberatung mit Fokus auf Business Development im Bereich Mergers & Acquisitions und auf Corporate Finance. Danach war sie in einem Schweizer Startup im Bereich Kundenbeziehungen tätig, mit Schwerpunkt auf Prozessoptimierung und -automatisierung sowie Kundenberatung. Zuletzt war Alessandra Kälin in einer Agentur für digitale Lösungen ebenfalls in der Kundenbeziehungspflege tätig.

«Die Position bei Carelink vereint meine persönlichen Werte mit meinem Berufsalltag und bietet mir die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln», sagt Alessandra Kälin. «Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie wertvoll die psychosoziale Unterstützung nach einem Ereignis ist, und ich bin dankbar, Teil eines Teams zu sein, das diese Unterstützung ermöglicht.»

Im Oktober 2024 hat Alessandra Kälin die Grundausbildung zur Caregiverin im Freiwilligen-Team von Carelink absolviert und seither bildet sie sich laufend im Bereich der Akutbetreuung weiter.

Bereit für eine langfristige Weiterentwicklung: Carelink startet mit Lukas Hepp in das neue Jahr

Im November hat Walter Kälin die Geschäftsführung an Lukas Hepp übergeben. Wir danken Walter Kälin von Herzen für sein langjähriges Engagement und starten dankbar und motiviert in den nächsten Abschnitt der Geschichte unserer Stiftung.

«Ich bin stolz und zufrieden über das Erreichte bei Carelink», sagt Walter Kälin zu seinem Abschied. «Zugleich freue ich mich auf meine Pension – ohne Pager und mit mehr Zeit für meine Hobbys.»

Walter Kälin führte die Stiftung seit dem Jahr 2016 als Geschäftsleiter. Zu den erreichten Meilensteinen gehören die markante Zunahme des Aus- und Weiterbildungsangebots bei unseren Kunden und den Rettungskräften sowie das Kundenwachstum. Nun beginnt für ihn wie auch für unsere Stiftung ein neuer Abschnitt: Im November hat er die Geschäfte an Lukas Hepp übergeben. Walter Kälin wird Carelink aber auch in Zukunft als Mitglied des Stiftungsrates zur Seite stehen.

Digitalisierung und weiterer Ausbau des Angebots

«Bei meinem Eintritt habe ich eine solid aufgebaute Organisation angetroffen und ein hoch motiviertes Team, das sehr professionell arbeitet», sagt unser neuer Geschäftsleiter Lukas Hepp. Als erste Schwerpunkte seines Wirkens sieht er den weiteren Ausbau der Angebote, um die Kundenbedürfnisse bestmöglich zu unterstützen, sowie die Digitalisierung und Automatisierung am Hauptsitz.

«Ich wünsche Lukas Hepp einen fulminanten Start und Neugier auf das Neue – sowie die Bereitschaft, für das Plötzliche bereit zu sein», sagt Walter Kälin. «Und Carelink wünsche ich eine fulminante Weiterführung der erfolgreichen Carelink-Geschichte!»

Das ganze Team dankt den Kundinnen und Kunden sowie Partnern für ihre Treue und die Bereitschaft, Menschen in ausserordentlichen Situationen zu unterstützen. In einer Welt, die sich rasant verändert, freuen wir uns auf eine weitere partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben schöne Festtage sowie Gesundheit und Erfolg für das neue Jahr.

«Fürsorge ist der sanfte Faden, der die Menschen miteinander verbindet.»

(Quelle: unbekannt)

Quelle:shutterstock.com

Save the Date: Carelink-Fachtagung 2025 zur positiven Psychologie

Wir laden Sie herzlich ein zur nächsten Fachtagung am Nachmittag des 30. Oktobers 2025 im SIX ConventionPoint in Zürich. Unter anderem wird Luzia Tschirky über ihre Erfahrungen als Korrespondentin in der Ukraine berichten. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Wir leben in herausfordernden Zeiten. Tag für Tag treffen Nachrichten und Bilder bei uns ein, die verunsichern, schockieren oder traurig machen. An der Carelink-Fachtagung 2025 widmen wir uns deshalb der Frage, wie wir Menschen trotz Belastungen ein gutes Leben führen können.

Antworten darauf gibt die positive Psychologie – die Wissenschaft vom gelingenden Leben. Sie rückte gegen Ende des 20. Jahrhunderts in den Blickwinkel der Forschung und befasst sich mit der Frage, wie Menschen nach herausfordernden Erfahrungen wieder Fuss fassen und eventuell sogar in einen Zustand der Freude, des Gelingens und der Zuversicht finden.

Referentinnen aus Wissenschaft und Praxis
Wir konnten bereits zwei Referentinnen gewinnen, die das Thema aus unterschiedlicher Perspektive beleuchten werden. Dr. Daniela Blickhan ist Expertin und arbeitet wissenschaftlich im Gebiet der positiven Psychologie. Sie hat mehrere Bücher zum Thema veröffentlicht. Eine praktische und persönliche Sicht bringt Journalistin und Buchautorin Luzia Tschirky ein. Als Russland die Ukraine im Februar 2022 angegriffen hat, war sie als SRF-Korrespondentin in Kiew. Sie berichtet über ihre Erlebnisse während des Krieges und darüber, wie sie mit diesen umgehen und sie verarbeiten konnte.

Reservieren Sie sich heute noch den 30. Oktober 2025 und lassen Sie uns gemeinsam in die Welt der positiven Psychologie eintauchen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr.

Kosten und Anmeldung:
Detaillierte Informationen zum Programm und zur Anmeldung folgen.

Für Kundinnen und Kunden ist die Teilnahme kostenlos. Weitere Interessierte: CHF 200.-

Lukas Hepp wird neuer Geschäftsleiter von Carelink

Unser langjähriger Geschäftsleiter Walter Kälin wird Ende dieses Jahres in Pension gehen. Nun steht sein Nachfolger fest: Am 1. November 2024 übernimmt Lukas Hepp (50) die Geschäftsleitung unserer Stiftung. Walter Kälin bleibt uns als Mitglied des Stiftungsrates erhalten.

Lukas Hepp kennt die Bedürfnisse von Menschen in Notsituationen aus praktischer Sicht. Er arbeitete viele Jahre in verschiedenen Positionen in der Spital Thurgau AG, unter anderem als Leiter Rettungsdienst.

Eine breite Erfahrung und fundierte Aus- und Weiterbildung in der Unternehmensführung mit Schwerpunkt Gesundheitswesen und Non-Profit-Bereich runden sein Profil ab. Aktuell ist er als Regionenleiter für mehrere Medical Centers innerhalb der Medbase Gruppe verantwortlich.

Walter Kälin: «Ich freue mich sehr, dass Lukas Hepp die Geschäftsleitung von Carelink übernimmt. Ich werde ihm beim Stellenantritt zur Seite stehen, Ende Jahr aber definitiv in Pension gehen. Als Mitglied des Stiftungsrates werde ich jedoch weiterhin für Carelink da sein.»

 

Lukas Hepp: «Ich freue mich ausserordentlich, dass ich zukünftig gemeinsam mit dem Team Menschen nach belastenden Ereignissen unterstützen darf. Carelink leistet sinnstiftende Arbeit, die ich sehr gerne weiterführe und ausbaue.»

Der Stiftungsrat ist überzeugt, dass Lukas Hepp mit seiner grossen Erfahrung nicht nur für Kontinuität in der Stiftungsarbeit sorgen, sondern auch neue Impulse geben wird für die Weiterentwicklung von Carelink. Er wird unterstützt von einem motivierten Team auf der Geschäftsstelle, den Mitgliedern des Freiwilligenteams und dem Stiftungsrat.

«Alle zusammen werden wir an der Erfolgsgeschichte von Carelink weiterschreiben –
zum Wohl unserer mittlerweile 185 Kundinnen und Kunden.»

Roland Frey, Präsident des Stiftungsrates

Wir wünschen Lukas Hepp einen guten Start und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.