Im Team noch kreativer

So ist das neue Corporate Design von Carelink entstanden.

Der neue Auftritt von Carelink trägt die Handschrift von Sonja Rychener. Als Art Director in der Agentur furrerhugi. hat sie das Logo aufgefrischt, die neue Bildsprache entwickelt und das neue Corporate Design kreiert. Selber hochkreativ, weiss sie um die Kraft des Teams.

Frau Rychener, wie sind Sie an die anspruchsvolle Aufgabe des Re-Designs herangegangen?

Sonja Rychener: Ich arbeite Teilzeit und bin zweifache Mutter. An meinen Agenturtagen bin ich meist schon um halb sieben im Büro. Da kann ich mich voll und ganz in meine Arbeit vertiefen, während ich die Kinder gut aufgehoben weiss.

Als Erstes habe ich mich dem Carelink-Logo gewidmet: Ich habe es gemäss Auftrag nicht neu geschaffen, sondern das bisherige weiterentwickelt. Das Rot ist jetzt etwas wärmer, das Grau als Sekundärfarbe auch. „Care“ erscheint nach wie vor in Grossbuchstaben, „link“ hingegen ist kleingeschrieben. So wird „Care“ stärker betont. Die einzelnen Buchstaben sind etwas runder.

Zur Bildsprache: Nicht ganz einfach, eine Bildwelt zu entwickeln für eine Organisation, die sich Menschen widmet, diese aber nicht zeigen kann und nicht zeigen darf!

Sonja Rychener: Wie rückt das Bild näher an den Mensch, näher an das Einzelschicksal, ohne dieses konkret werden zu lassen – diese Frage ist in der Tat nicht einfach zu beantworten. Das Carelink-Team und ich, wir haben uns darüber unterhalten, und so bin ich auf zwei Ideen gekommen: Zum einen sind es Nahaufnahmen von Gesichtern und Augen, die viel gesehen haben. Damit meine ich nicht ausschliesslich die Augen von Menschen, die Einschneidendes erlebt haben. Ich denke auch an die Carelink-Fachpersonen, die bei ihren Einsätzen viel Schweres sehen. Das zweite Bildkonzept, das ich erarbeitet habe, zeigt Menschen, viele Menschen, aus der Vogelperspektive: Jedes Schicksal ist ein Schicksal unter vielen.

Wie kommt es, dass Sie, etwa im Jahresbericht 2018, die beiden Bildwelten kombinieren?

Sonja Rychener: Diese Idee hatte das Carelink-Team, als ich meine Vorschläge präsentierte! Wieder einmal ein Beweis, dass Teamwork die Kreativität weiter anregt.

Stichwort Kreativität: Ich konnte sie fliessen lassen, Carelink hat mir sehr viel Freiraum gewährt. Sehr anregend war das Teamwork mit meinem Agenturkollegen Patrick Blaser, der im digitalen Bereich topfit ist, mit Patrick Rohr, der die Menschenporträts fotografiert hat, und mit Dominique Rüfenacht, die bei Carelink die Kommunikation und die Kundenbeziehungen verantwortet.

Da scheinen sich die passenden Leute gegenseitig ergänzt und beflügelt zu haben! Das zeigt sich auch auf der grafisch und inhaltlich neu gestalteten Website! – Danke für das Gespräch, Frau Rychener, und bleiben Sie kreativ!

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Ein offenes Ohr ist wichtiger als ein gutgemeinter Rat

Wie Carelink mit Betroffenen kommuniziert.

Da staunten der eine und die andere: Aha, so macht Carelink das! Die rund 150 Teilnehmenden der Carelink-Fachtagung 2018 wissen jetzt: Die Kommunikation mit Menschen, die ein einschneidendes Ereignis getroffen hat, folgt eigenen Regeln. Mischa Oesch hat sie menschlich direkt erklärt. Sie ist Fachpsychologin für Psychotherapie und als zertifizierte Notfallpsychologin oft auch für Carelink tätig.

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Das Auge entscheidet in Windeseile

Worauf in der Krisenkommunikation zu achten ist.

Es kann die rhetorisch gewandteste Person vor der Kamera stehen: Wenn Kleidung oder Umgebung nicht passen, verpufft die Aussage. Simon Kopp hat das an der Carelink-Fachtagung aufgezeigt. Der erfahrene Medientrainer, Medienberater und Mediensprecher hat den Teilnehmenden drastisch vor Augen geführt, worauf sie achten müssen, damit die Krisenkommunikation nicht selber zur Krise wird.

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Qualitätssicherung und Entwicklung lohnen sich

Kunden und Freiwillige profitieren stets noch stärker.

Carelink sagt von sich selber, schweizweit einzigartiges Know-how aufgebaut zu haben. Doch woher kommt diese Aussage? Und wie bleibt sie über Jahre gültig? «Wir pflegen unseren hohen Standard bewusst und intensiv, und wir heben ihn kontinuierlich weiter an», sagt Petra Strickner, Leiterin Freiwilligenteam & Notfallpsychologie. Der Satz ist schnell gesagt – und steht doch auf solider, konkreter Grundlage.

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Wenn Kinder Traumatisches erlebt haben

Wie kann ihnen darüber hinweggeholfen werden?

Angst vor dem Einschlafen, plötzliche Wutanfälle, Tränen ohne ersichtlichen Grund: Ein Kind, das Schlimmes erlebt hat, kann stark leiden. Das Nationale Netzwerk für psychologische Nothilfe (NNPN) hat diesem Thema seinen 1. Internationalen Kongress gewidmet. Carelink greift ganz kurz den praxisnahen Ansatz des Referenten Prof. Dr. Markus Landolt heraus.

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Notfallseelsorge: Vernetzung als Erfolgsfaktor

Interview mit Paul Bühler, Präsident Notfallseelsorge Schweiz.

Paul Bühler hat die Arbeitsgemeinschaft Notfallseelsorge Schweiz (AG NFS CH) von Anfang an mitgeprägt. Ende 2017 wird er als Präsident zurücktreten. Die Vernetzung zwischen verschiedenen Kirchen und Religionen, aber auch mit Betreuungs-, Einsatz- und Rettungskräften ist für ihn essenziell. Wo steht die AG NFS CH heute? Welches sind ihre nächsten Ziele?

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Warum sind die einen belastbarer als die andern?

Ein Forschungsteam identifiziert Risiken einer Posttraumatischen Belastungsstörung.

Die einen kommen besser über ein belastendes Erlebnis hinweg, die andern laufen Gefahr, eine Posttraumatische Belastungsstörung oder eine Depression zu entwickeln. Woher diese Unterschiede? Anke Ehlers, Professorin für experimentelle Psychopathologie an der University of Oxford, ist der Frage in einer Studie auf den Grund gegangen. Die Resultate können zu neuen Trainings führen.

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«Nonverbales Dasein besänftigt das Gefühlszentrum im Gehirn.»

Interview mit dem Hirnforscher Alexander Jatzko.*

Hirnforscher Alexander Jatzko spricht vom Denken und Fühlen, vom Grosshirn und vom Mandelkern. Und er spricht immer wieder von Verknüpfungen. Traumatisierte Menschen verknüpfen das Denken und Fühlen im Gehirn nicht mehr richtig. Die Gefühlszentren wie der Mandelkern werden übermächtig, die Schreckensbilder des Erlebten kehren immer wieder. Doch dem Trauma kann schon in der Akutbetreuung entgegengewirkt werden.

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Diese Bilder, die immer wiederkehren

Hirnforscher Alexander Jatzko weiss, was da im Kopf vorgeht.

Was können traumatische Erlebnisse im menschlichen Hirn auslösen? Der Arzt Alexander Jatzko forscht seit Jahren zum Thema und hat Antworten. An der Carelink-Freiwilligentagung hat er sie den Teilnehmenden präsentiert. Seine Erkenntnisse können Folgen haben für die Betreuung Betroffener.

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Dem Burnout aktiv und bewusst vorbeugen – auch in der Führung

Erfolg ist etwas anderes, als viele meinen.

Und plötzlich ging nichts mehr: Burnout! Der Begriff ist in aller Munde und häufig mit falschen Vorstellungen und Interpretationen belegt – ebenso wie der Begriff des Erfolgs. Daran und an einer wirksamen Burnout-Prophylaxe gilt es zu arbeiten. Führungskräfte spielen dabei eine wichtige Rolle.

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